Hundezubehör: Leinen, Geschirr und vieles mehr

Wer sich einen Hund anschafft, plant natürlich schon ein, dass er viel Zeit mit seinem Tier verbringen wird, um ihm eine artgerechte Haltung und sinnvolle Beschäftigungen zu bieten. Dazu gehört natürlich auch, dass man das richtige Hundezubehör anschafft, denn das macht das Leben für Mensch und Tier leichter und angenehmer. Aber nicht alles, was im Handel angeboten wird, ist für jeden Hund sinnvoll, und auch die Menschen stellen verschiedene Ansprüche an das, was sie im Alltag mit dem Hund brauchen!

Halsband oder Hundegeschirr?

Das wohl wichtigste Zubehör für jeden Hundehalter ist die Leine, die natürlich zum Hund passen sollte. Ein Yorkshireterrier verlangt nach einer anderen Leine als ein Rottweiler, wie stark die Leine ist, hängt also vom Hund ab. Für Hunde, die viel Auslauf brauchen und mit ihrem Herrchen lange Touren unternehmen wollen, sind Führleinen besonders gut geeignet, da man diese mit Karabinerhaken befestigen kann und so nicht die ganze Zeit in der Hand halten muss. Wichtig ist auch die Frage nach dem Halsband. Ein breites Lederhalsband schneidet nicht so ein wie ein schmales, bei sensiblen oder sehr bewegungsfreudigen Hunden führt ein Halsband aber leicht zu Irritationen. Ein Hundegeschirr ist daher für viele Hunde besser geeignet. Das Hundegeschirr hat sich in den letzten Jahren auch zu einem modischen Hingucker gemausert und wird oft mit originellen Aufdrucken angeboten. Ob die Leine und das Geschirr aus Leder oder aus Nylon sein sollen, ist sicherlich Geschmackssache. Nylon ist wasserabweisend und pflegeleicht, kann aber bei hoher Beanspruchung an empfindlichen Stellen Scheuerstellen entwickeln. Eine Lederleine sollte hin und wieder mit Lederfett gepflegt werden, ist aber eine Anschaffung fürs ganze Hundeleben.

Hundezubehör für das Zuhause

Im Gegensatz zu Katzen, die in solchen Beziehungen „beratungsresistent“ sind, lassen Hunde sich dazu erziehen, an einem bestimmten Platz zu schlafen. Die Anschaffung eines Hundekorbs ist daher natürlich sehr sinnvoll. Bei der Auswahl sollte man beachten, dass der kleine Welpe, den man bald vom Züchter abholt, als ausgewachsener Hund natürlich ein ganz anderes Platzbedürfnis haben wird! Viele Körbe werden mit passenden Polstern angeboten. Trotzdem mögen viele Hunde es, wenn man ihnen zusätzlich zum Polster noch etwas mit in den Korb legt, was nach dem vertrauten Herrchen oder Frauchen riecht, wie eine alte Wolldecke oder ein Handtuch, als „Kuscheldecke“ gewissermaßen. Beim Kauf der Näpfe sollte man natürlich auch beachten, welchen Nährstoffbedarf der Hund hat. Die Faustregel ist: kleine Hunde, kleine Näpfe, große Hunde, große Näpfe. Ein Napf muss für das Wasser bereit stehen, einer für Trockenfutter und einer für Nass- oder Frischfutter. Edelstahlnäpfe sind zwar in der Anschaffung etwas hochpreisiger, dafür aber robust und langlebig, vor allem aber leicht zu reinigen.
Natürlich brauchen besonders junge Hunde auch Spielzeug, um sich zu beschäftigen, manches „Spielzeug“ wie Kauknochen hat auch noch den nützlichen Nebeneffekt, dass es die Zähne pflegt, die Muskulatur stärkt und jungen Hunden den Zahnwechsel erleichtert. Die wichtigste Beschäftigung aber sind natürlich lange Spaziergänge, bei denen der Hund sich richtig austoben kann.

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